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KRANKHEITEN UND DIÄT

Diabetes und Krankheiten, die darauf zurückführen Gastroduodenitis - Magengeschwüre Hypercholesterinspiegel - Hypertriglyzeridspiegel Hypertension Darmverstopfung Akute DarmentzündungskrankheitenÜbergewicht und Fettsucht                                                                                      

Die Eiweisshaltige Diät Nahrungsergänzung AMIN 21K

Diabetes und Krankheiten, die darauf zurückführen

Eine korrekte Ernährung kann zur Verhütung der Diabetes-Krankheit bei anfälligen Individuen beitragen.

Diese Ernährungsweise muß so durchgeführt werden, daß der Glukose-Stoffwechsel nicht gestört, das Übergewicht vermieden und die Hyperlipidemien verhindert werden.

Nahrungsmittel, die mäßig zu genießen sind:

Vollkorngetreidearten und deren Nebenerzeugnisse

Hülsenfrüchte, alles frische und gekochte Gemüse

Magerfleisch: Kalb, Huhn, Hase, Truthahn, Rind, geröstet, gegrillt, gebraten, gekocht, gedünstet

Eier: nicht mehr als zwei in der Woche

Fisch: frisch und tiefgekühlt: geröstet, gegrillt, gekocht, gedünstet.

Schinken, roh und gekocht, ohne Fettränder, Bresaola.

Frisches Obst der Jahreszeit.

Abgerahmte Milch, Magerjoghurt.

Nahrungsmittel, die gefährlich sind:

Zucker, Honig, Marmelade, jede Art von Süßigkeiten. Speiseeis, Sirup, Schokolade, Pudding, Nachtisch-Desserts, Kekse, Bonbons.

Alkoholische Getränke: Wein, Likör, Bier.

Prickelnde Getränke mit künstlichen Zugaben (Cola, Orangeade usw.)

Zuckerreiches Obst: Bananen, Khakipflaumen, Feigen, Weintrauben; Fruchtsäfte.

Trockenobst, Kastanien, Obst in Sirupsaft, kandierte Früchte, Fruchtsoßen.

Wurstwaren, Geräuchertes, Lebensmittel in Salzlake.

Fettes Fleisch: Schwein, Lamm, Ziegenlamm, Gans, Wildfleisch, Innereien.

Fette Käsearten.

Vollmilch

Margarine, Butter

Leckerbissen vermeiden und wenig Salz verwenden

Zum Würzen lieber das Öl von Oliven, Mais, oder Sonnenblumen benutzen.

Es ist anzuraten, statt des Zuckers künstliche Süßstoffe anzuwenden

Nahrungsmittel, die vom Arzt nur in bestimmten Mengen verschrieben werden:

Weißbrot, Crackers, dünne Weißbrotstangen, Zwieback, Nudelwaren, Reis.

Halbfette Käsearten: Quark, Mozzarella, Kartäuser, Fontina, Bel Paese, Rahmkäse.

Abgerahmte Milch.

Ratschläge für die Diabetiker

Es ist unumgänglich, daß die Zuckerkranken gut informiert und unterrichtet sind, denn sie selbst sind für die Behandlung ihrer Krankheit am besten verantwortlich; wer mehr weiß und mehr versteht, kann besser für sich sorgen.

Jeder Diabetiker benötigt eine persönliche Diätvorschrift, die nicht nur auf den Aspekt der Qualität bedacht ist, sondern auch auf den der Quantität; deshalb kann sie ausschließlich vom Behandlungsarzt verschrieben werden.
Die einzelnen Portionen der angedeuteten Nahrungsmittel müssen einige Tage lang abgewogen werden, um die genaue Menge der Ration zu bestimmen. Man kann das Abwägen vermeiden, wenn man dafür Küchengeräte (Löffel, Gläser, Tassen) verwendet, bis der Diabetiker es gelernt hat, die Portionsgrößen genau abzuwägen. Um eine gute Kontrolle über den Diabetes zu bekommen, ist es notwendig, bei jeder Mahlzeit die vorher bestimmte Nahrungsmittelmenge zu verzehren, ohne einen Teil davon auf die nächste Mahlzeit zu verschieben.
 

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Gastroduodenitis - Magengeschwüre

Diät für Säuren- peptische Krankheiten nach dem Übergang der akuten Phase

Ernährungshinweise

Häufige, kleine Mahlzeiten verzehren, nicht mehr als vier oder fünfmal täglich, andernfalls könnte eine größere Säurensekretausscheidung vorkommen.

Die Nahrungsmittel müssen auf einfache Weise zubereitet und in keinem Fall bearbeitet werden, außerdem müssen sie ausdauernd gekocht sein, aber mit Kochmethoden, die nicht drastisch sind.

Wenige Gewürze verwenden und gegebenenfalls nur die von pflanzlicher Herkunft und in rohem Zustand sind.

Sehr saure Gewürze und Nahrungsmittel wie Zitronen vermeiden.

Salz nur in kleinen Mengen verwenden.

Gemüse und Hülsenfrüchte lange kochen.

Weizenbrot sollte geröstet werden, um eine bessere Verdaulichkeit zu schaffen.

Obst in die Imbiße einfügen, wenn möglich gekochtes Obst.

Kaffee, auch der koffeinfreie

Wein, Likör, Bier, Aperitif und Bitter -Getränke, die den Magensaft anreizen.

Nahrungsmittel, die man entweder ausschließen oder reduzieren sollte und jedenfalls nicht auf einen leeren Magen essen darf:

Gekochtes Fett und Bratensoßen; gebratenes, gesalzenes und geräuchertes Fleisch, Wurstwaren, Fleischextrakte.

Fette, gegärte Käsearten;

Gewürze, Essig, pikante Soßen und Zitrone;

Pilze, Tomaten;

Frische Brotkrumen;

Unreifes oder trockenes Obst, Datteln, Kastanien;

Zitrusfrüchte;

Schokolade;

Kleie mit groben Fasern;

Prickelnde Getränke, die Kohlendioxyd enthalten.

Man sollte:

alle Nahrungsmittel, die den Magensaft anregen, einschränken.
Die Milch, vor allem die abgerahmte Milch, auch wenn sie am Anfang eine Erleichterung bewirkt, unterstützt sie später dann die Magensekretion.

Den Gebrauch von Fasern nicht übermäßig reduzieren, da aus neuerlichen Studien hervorgeht, daß die Fasern die Säuren verringern und vor Rückfällen schützen.

Kleinere Portionen, als gewohnt, verzehren, wenn mehr als drei Mahlzeiten vorgesehen sind.
 

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Hypercholesterinspiegel - Hypertriglyzeridspiegel

Hinweise zur Berichtigung einer falschen Ernährungsweise

Größere Mengen von:

Fisch, der reich an hoch ungesättigten Fettsäuren ist, die imstande sind, den Triglyzeridstand herabzusetzen und die Aggregation der Blutplättchen zu fördern (Anti-Thrombose-Wirkung);

Nahrungsmittel pflanzlicher Herkunft, die reich an komplexen Kohlenhydraten sind: Getreide, auch Vollkorn (Brot, Nudelwaren, Reis usw.), Hülsenfrüchte (Pflanzenprotein-Quelle), vor allem, wenn sie mit Kohlenhydraten vereinigt werden und praktisch ohne Fettgehalt;

Fasern: die Faser ist in allen Stoffen pflanzlicher Herkunft enthalten, die ohne Cholesterin sind. Es kann eine auflösliche Faser (Obst, Gemüse, Brot, Nudelwaren) oder unauflösliche Faser sein (Vollkorngetreide und Kleie). Im Darmbereich wirkt die Faser anders auf unsere Gesundheit, indem sie Wasser aufsaugt und die Geschwindigkeit, mit der die Nährstoffe absorbiert werden, unter anderem auch Fettbestände, verringert.

Mit Maß:

Nahrungsmittel tierischer Herkunft: im Fleisch sind tatsächlich viele schädliche Fette enthalten, die unsichtbar sind;

Fette; deshalb sollte man jede Art von Soßen einschränken und das Olivenöl dem Butter und anderen Pflanzenölen vorziehen, da sich dieses unter den ungesättigten Fetten als metabolisch vorteilhaft erweist und am besten dazu beiträgt, den Cholesteringehalt in Grenzen zu halten;

Nahrungsmittel, die Fett enthalten, wie Käse, Vollmilch;

Obst, aber nur bei Hypertriglyzeridspiegel.

Zu vermeiden:

Nahrungsmittel, die reich an Cholesterin sind wie Eier, Innereien (Gehirn, Leber und Bries)

viel Zucker, mit einer erhöhten Kalorienzufuhr, die Zunahme der kreisenden Triglyzeriden und, bei Fällen mit einer genetischen Empfänglichkeit, noch die Gefahr einer Änderung betreffs der individuellen Glykose-Tolleranz. Unsere Lust an Süßigkeiten kann selbstverständlich auch mit dem natürlichen Zucker, der im Obst enthalten ist und besser vom Körper vertragen wird, befriedigt werden.

Man sollte:

Die Benützung von Salz regeln, denn meistens wird damit übertrieben, deshalb sollte das Salz aufgrund seiner Auswirkung auf die Hypertension des Blutes beschränkt werden die Nahrungsmittel tierischer Herkunft, die konservierten und industriell zubereiteten Lebensmittel weisen einen höheren Natriumgehalt auf, während Getreidewaren, Hülsenfrüchte, Gemüse und frisches Obst geringer sind.

Bei Alkohol-Getränken sollte Maß gehalten werden, nicht nur wegen des Kaloriengehalts, sondern auch wegen der Verringerung des Fett-Stoffwechsels durch Alkoholgenuss. Dazu kommt im Bereich der Leber eine Überproduzierung der Triglyzeriden, die dann im Blut umlaufen. Deshalb ist beim Hypercholesterinspiegel, wenn keine weiteren Gegenanzeigen verhanden sind, Wein in kleinen Mengen erlaubt, während beim Hypertriglyzeridspiegel schon ganz winzige Mengen gefährlich werden können.

Man muss darauf bedacht sein, das Körpergewicht innerhalb vernünftiger Grenzen zu halten und eine möglichst abwechslungsreiche tägliche Ernährung einzuhalten, die die wichtigsten Nährstoffe enthält, damit alle notwendigen Stoffe besser zugeführt werden können und kein Mißbrauch entsteht.

Aus den epidemiologischen Erforschungen geht hervor, daß es in einigen westlichen Staaten, in denen der Informationsdienst hinsichtlich einer Kontrolle über die Gefahrenfaktoren einer Arteriosklerose bessere durchgeführt wurde und eine größere Anteilnahme erhielt, es gelungen ist, das Aufkommen der Krankheitsfälle zu verringern, mit einer Verlängerung der Durchschnittlebenszeit; dies ermutigt und beweist auch, daß die Arteriosklerose nicht unbedingt mit dem Altwerden zusammenhängt, sondern, daß die Ernährungsgewohnheiten und der Lebensstil eine grundlegende Rolle bei der Zunahme oder Abnahme der Krankheitsfälle mitspielen.
 

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Hypertension

Eine Diät mit einem erniedrigten Natriumgehalt

Man sollte vermeiden:

Suppenwürfel (sie enthalten Mononatronglutamat) und naturgetreue Suppen (sie entziehen Natrium aus dem Fleisch und dem Grünzeug).

Gesalzenes Brot, gesalzene Crackers und Stangen.

Fettes, gesalzenes und gräuchertes Fleisch, Dosenfleisch.

Wurstwaren.

Innereien.

Gesalzene und geräucherte Fische : Hering, Sardinen, Stockfisch, Krustentiere und Mollusken, Kaviar, gedörrter Kabeljau, gepökelter Thunfisch und Lachs, geräucherter Lachs.

Unter den Käsearten und Milcherzeugnissen sind nur Joghurt, Mozzarella und Quark zugelassen.

Obst und Gemüse in Dosen.

Gepökelte Oliven, Gurken und Kapern.

Petersilie, Sellerie und Zwiebel : zu Pulver gedörrt und zur Aufbewahrung gesalzen.

Industriell hergestellt und gesalzen: Kartoffelchips, Popkorn.

Tunken: Ketchup, Worchester, Sojabohnenextrakte und Senf.

Salzstangen und Salzgebäck, gesalzene Mandeln und Erdnüsse.

Man sollte nicht vergessen

Auch einige Lebensmittel-Zusatzstoffe enthalten Salz: Emulgiermittel im Speiseeis und in Schokoladegetränken, Bittermandelöl im Gelee, Natriumsulfite im Trockenobst.

In gewissen Arzneimitteln können sogar bedeutende Mengen von Natrium enthalten sein, wie zum Beispiel in alkanisierenden Mitteln, Heilmitteln für Kopfweh und Husten, Abführmitteln und weiteren. Deshalb ist anzuraten, vor dem Einnehmen dieser Arzneien zuerst den Arzt zu konsultieren.

Eine übermäßige Anwendung gewisser diuretischer Mittel, bei der Behandlung der Hypertension, kann einen ständig vermehrten Verlust an Kalium mit sich bringen. Die meisten Obstarten, das frische Gemüse, Hülsenfrüchte und Fleisch, Bananen und Orangen sind gute Kalium-Quellen.

Wer unter hohem Blutdruck leidet, darf kein Salz beim Essen verwenden und auch beim Kochen der Mahlzeit ganz wenig würzen. Anstelle des Salzes Aromastoffe anwenden, die arm an Natrium sind: Basilikum, Knoblauch, Rosmarin, Origan, Fenchel, Essig, Majoran, Minze und Paprika.

Der Genuß von Kaffee und Alkoholgetränken muß gemäßigt werden.
 

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Darmverstopfung

Eine fasernreiche Diät

Fasernhaltige Nahrungsmittel:

Rohes Gemüse: Sellerie, Gurken, Radicchio, Radieschen, Gelbe Rüben, Grüner Salat, Tomaten und im üblichen alle Salatarten.

Gekochtes Gemüse: Mangold, Lauch, Kraut, Wirsing, Zichorie, Spinat, grüne Bohnen, Rüben, Paprikaschoten, Gartenkürbisse, Artischocken, frische Hülsenfrüchte (womöglich passiert), Gemüsesuppen.

Frisches Obst: Pfirsiche, Aprikosen, Birnen, Äpfel, Zwetschgen, Feigen, Datteln, Orangen, Pflaumen.

Vollkorn-Brot und Getreidearten.

Kleie: einige Löffel der Milch oder Suppe beifügen.

Fasernarme Nahrungsmittel:

Jede Art von Fleisch

Fettkäse, Pikanter Käse, reifer Käse

Wurstwaren

Soßen und Gewürze

Man sollte viele Flüßigkeiten zu sich nehmen. Das Wasser kann rein oder in Form von Suppen und Getränken aufgenommen werden.

Man vermeide in großen Mengen: Kakao, Schokolade, poliert. Reis, in Fett Ausgebackenes, Gewürze, Kaffee und Tee, gefrorene Getränke und Speiseeis.

Zum Anmachen der Gerichte ist das rohe Olivenöl vorzuziehen.
 

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Akute Darmentzündungskrankheiten
geschwürige Dickdarmentzündung, crohnsche Krankheit

Eine Diät, die wenig Fasern enthält

Man ratet an:

Weißbrot, möglichst angeröstet, Weißbrotstangen, Krackers, Zwieback.

Kleingeformte Nudelwaren.

Reis, Grieß, Pulverreis.

Weißes Magerfleisch aus zarten und weniger faserigen Teilen, durchgekocht oder gebraten.

Magere Fische, frisch oder tiefgefroren, gekocht oder gegrillt.

Magerer Schinken, roh oder gekocht, Bresaola.

Ungegärter Weichkäse und Quark, Milchkäsearten wie: Bel Paese, Certosino, Mozzarella, Fontina, Robiola, Quartirolo.

Öl und Butter, besser in rohem Zustand, wenige Kochfette.

Eier, zur Hälfte hartgekocht, im Schlafrock oder weichgekocht.

Gekochtes und durchgepresstes Gemüse: anfänglich Gelbe Rüben und Kartoffeln, dann Spargel, Rüben, Kräuterblätter, grüne Bohnen, Spinat, Gartenkürbis.

Obst: Äpfel, Bananen, Pfirsiche.

Gelee, Fruchtmarmellade.

Trockene Kekse, Mürbteig, Zucker.

Wasser, leichter Tee und Getränke, die nicht prickeln.

Man sollte vermeiden:

Milch und Milcherzeugnisse während akuter Phasen der Krankheit und nach chirurgischen Eingriffen, auch nachher nur in kleinen Mengen, je nach individueller Erträglichkeit.

Fettes Fleisch: Schweinefleisch, Wildfleisch.

Wurstwaren, vor allem die gelagerten Würste.

Fetthaltige und gegärte Käsearten.

Fetthaltige Fische.

Roggenbrot, Vollkornbrot und alle Lebensmittel, die mit Vollkornmehl hergestellt sind.

Gebratene oder hartgekochte Eier.

Speck, Schmalz und durchwachsener Bauchspeck.

Pikante Soßen, Senf, Gewürze, Oliven.

Jede Art von frischen und gedörrten Hülsenfrüchten, Artischocken, Kohl und Tomaten.

Khakipflaumen, Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Feigen.

Birnen, Nüße, Trockenobst.

Schokolade, gefüllte und verfeinerte Torten.

Alkoholgetränke.

Eiskalte prickelnde Getränke.

Starker Kaffee und Tee.

Diese Diät solange einzuhalten, bis die Beschwerden weiterbestehen und bei deren Abschwächung nur stufenweise zur normalen Ernährung überzugehen; nur nach einer raschen Verbesserung der Symptome rohes Gemüse zu verzehren.
 

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Übergewicht und Fettsucht

Diät mit niedrigem Kaloriengehalt

Mit Maß genießen:

Mageres Fleisch von Rind, Kalb, Huhn, Kaninchen, Truthahn (ohne Haut, die viel Fett enthält).

Magere Fische: Seehecht, Steinbutt, Seebarsch, Seezunge, Flunder, Kliesche, Goldbrasse, Barsch, Krake, Glatthai, Dorsch und Forelle.

Gemüse und verschiedene Grünzeugarten: alle haben einen niedrigem Kaloriengehalt, aber Vorsicht bei Kartoffeln und Hülsenfrüchten, da sie mehr Kalorien besitzen.

Frisches Obst der Jahreszeit: außer den Feigen, Khakipflaumen, Bananen, Trauben, Pflaumen und Kastanien, die zuckerreich sind.

Eier (wenige), weichgekocht, hartgekocht oder im Schlafrock.

Schinken, roh oder gekocht, ohne Fettränder Bresaola.

Abgerahmte Milch, Joghurt aus Magermilch.

Weißbrot, Vollkornbrot, Krackers, Weißbrotstangen, Nudelwaren, Reis, Grieß, Getreide, auch Vollkorngetreide.

Halbfette Käsearten: Quark, Büffelkäse, Mozzarella, Ziegenkäse, frischer Weichkäse, Stracchino.

Tee und Kaffee, mit wenig Zucker oder Süßstoffen gesüßt.

Zu vermeiden:

Fettes Fleisch: vor allem Schweine-, Lamm- und Ziegenlammfleisch.

Fette Fische: besonders Aal und vor allem in Öl eingelegter Thunfisch.

Wurstwaren: durchwachsener Bauchspeck, Mortadella, Würste, Schweinsnackenstück , Salami, Würstchen.

Alle Käsearten, außer den Magerkäsen, die schon erwähnt wurden.

Küchenfette: Rahm, Speck, Schmalz, Butter und Pflanzenöl im Überschuß.

Süßigkeiten im allgemeinen, Zucker, Honig, Marmelade, Säfte, Bonbons, Schokolade.

Frisches Obst: Bananen, Khaki, Feigen, Kastanien, Zwetschken.

Trockenobst und eingemachtes Obst.

Tunken, Maionese.

Alkoholgetränke: Wein, Likör, Bier, Aperitive, Verdauungsliköre.

Künstlich prickelnde Getränke: Coca cola, Orangensaft, Getränke mit Pomeranzen, usw.

Man sollte lieber:

Zum Würzen ein Öl aus Oliven, Mais, Sojabohnen und Sonnenblumen in kleinen Mengen (2 Löffel am Tag) verwenden.

Tomaten in Büchsen, Zitrone, Essig, Aromagewürze, Basilikum, Origan, Knoblauch, Petersilie, Sellerie, in Essig Eingelegtes.

Wenig Salz verwenden.

Fleisch und Fisch vom Rost, gegrillt, gebraten, gedünstet, gekocht, ohne Soßen zubereiten.

Das gekochte Gemüse vorziehen: gedünstet, in wenig Wasser gekocht, im Rohr gebacken, auf leichtem Kochfeuer und mit geschlossenem Kochdeckel, mit Wasser oder Brühe.

Die täglichen Mahlzeiten vorausplanen, zwischen den Mahlzeiten nichts essen und niemals eine Mahlzeit auslassen.

Wenn keine Gegenanzeigen zu verzeichnen sind, statt des Autofahrens kleine Strecken zu Fuß gehen, auch die Treppen hinaufsteigen und normale körperliche Tätigkeiten betreiben, während die stark beanspruchenden körperlichen Übungsprogramme immer vom Arzt kontrolliert werden müssen.
 

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Die Eiweisshaltige Diät

Die beste Diät ist zweifellos diese: weniger essen.
Aber die wissenschaftlichen Forschungen, die über die kalorienarme Diät ausgeführt wurden, haben ein fast totales Scheitern registriert, da nur ungefähr 8% der Versuche positive Ergebnisse im Laufe der Zeit aufwies. Nur die Patienten, die weniger als 10 kg verlieren sollen, können auf einen gewißen Erfolg hoffen.
Eine Diät mit wenig Kalorien, wenn sie gut ausgeglichen ist, bleibt sicher vorteilhaft und fast ungefährlich für unsere Patienten, andererseits aber ist sie die härteste und unangenehmste Diät und auch schwer durchführbar aus folgenden Gründen:
--- diese Diät stillt kein Hungergefühl und wenige Personen sind imstande, diesem unangenehmen Gefühl zu widerstehen und geben sie nach zwei oder drei Wochen wieder auf;
--- diese Diät unterstützt die Verlockungen - das ständige Hungergefühl bringt zu wiederholten Abweichungen von den Bestimmungen in der Mengenangabe der gewählten Nahrungsmittel;
--- diese Diät hat eine zu lange Dauer, denn der Verlust von 500 Gramm in einer Woche wirkt in der Tat entmutigend auf den Patienten, der mehr als 10 Kilo abnehmen soll.
--- diese Diät begünstigt die Verlockungen - das dauernde Hungergefühl führt zu wiederholtem Abweichungen der Mengeneinschränkungen bei den gewählten Nahrungsmitteln.

Überdies muß der Arzt, wenn er diese Diät vorschreibt, auch daran erinnern, daß die verringerte Kalorienzufuhr oft mit einer Verringerung der Stoffwechselbedürfnisse verbunden ist.

Eine Alternative dafür ist das absolute Fasten. Diese Diät, die nur aus Wasser, nach Belieben, besteht, führt zu einer Verminderung der mageren Masse, die den Verlust an der fetten Masse übersteigt. Diese Verminderung geschieht vor allem bei den gestreiften Muskeln. Die Herzmuskelfasern sind in diesem Verlust einbegriffen und es kann zu einem tödlichen Ausgang kommen.
Die Studien über den stickstoffhaltigen Haushalt bezeigen, daß ein Erwachsener mit 70 kg Gewicht durch absolutes Fasten 3,7 kg Stickstoff am Tag verliert. Mit der zusätzlichen Bemerkung, daß der Eiweißbedarf durch die Kalorien-Einschränkung erhöht wird, und es dazu kommt, daß der Patient in zehn Tagen absoluten Fastens ungefähr zwei Kilo Muskelgewebe verliert.

Aufgrund dieser Überlegungen begannen viele Autoren mit dem Studium für eine Diät, die einen negativen Kalorienhaushalt und gleichzeitig einen Mindestverlust an der mageren Masse bewirken könnte. Deshalb war es notwendig, das absolute Fasten mit einer eiweißhaltigen Nahrungsergänzung zu wechseln.

Bollinger versuchte es im Jahre 1966 mit der Zugabe von Albumin.

Apfelbaum ergänzte im Jahre 1970 mit Kasein.

Geunth and Verter fügten Glykose, gemischt mit Kasein, dazu.

Baird and Howard vermischten im Jahre 1975 Glykose mit Aminosäuren.

Es war aber Blackburn, der den körperlichen Bedarf an Aminosäuren bei der Schlankheitskur feststellte und auch bewies, wie eine Kalorien-Einschränkung, zusammen mit einer vollkommenen Abwesenheit von Kohlenstoffhydraten, die anabole Wirkung des Insulins auf den Metabolismus der Fette unwirksam machen könne: tatsächlich ist ohne Insulin keine Lithogenesis möglich.

Blackburn bewies, daß kleine Mengen von Aminosäuren bei einer eiweißhaltigen Diät zu leichten Änderungen in der metabolischen Reaktion führten und den negativen Stickstoffhaushalt neutralisieren konnten. Somit konnten die Gefahren der Schlankheitskur, bei einer Zufuhr von Proteinen ohne Kohlenhydrate, ausgeschlossen werden.
Mit diesen Forschungen bestimmte Blackburn die genaue Proteinmenge, die bei der Schlankheitskur aufgenommen werden sollte, damit die edle Masse jedes Einzelnen geschützt werde, das heißt zwischen 1,2 und 1,5 gr pro Kilo des Idealgewichts.
Somit wurde die eiweißhaltige Schlankheitskur aufgesetzt, die das stickstoffhaltige Gleichgewicht schützt und das Hungergefühl stillt, dank des Ketose-zustands, der diese Diät begleitet.

In der Tat kommt es bei der eiweißhaltigen Schlankheitskur zu einerAbnahme von Glykose mit einer darauf folgenden Aktivierung des Stoffwechselabbaus von den Triglyzeriden der Fettzellen. Die Lipoproteinlipase hydrolisiert die Triglyzeriden in Fettsäuren und Glyzerin. Das Glyzerin wird im Bereich der Leber in Glykose oxydiert. 40% der hergestellten Fettsäuren wird direkt bei der Muskelarbeit verwendet. Das übrige 60% untergeht einer Beta-Oxydierung im Leberbereich mit Bildung von Acetil-CoA. Aus der folgenden Kondensierung von zwei Acetil-CoA Molekülen formt sich die Essigsäure. Diese verwandelt sich hauptsächlich in Aceton und Beta-Hydroxid Buttersäure. Diese drei Verbindungen werden Ketonstoffe genannt.
Die volle Leistungstätigkeit der Bauchspeicheldrüse, die kennzeichnend ist für den Pazienten, der nicht an Zuckerkrankheit leidet, wird die darauf folgende Wiederumwandlung der Ketonstoffe, im Vorhandensein von winzigen Insulinansammlungen, in Acetil-CoA und die nachkommende Metabolisierung veranlassen.

Die Bildung der Ketonstoffe bei der eiweißhaltigen Schlankheitskur hat viele Vorteile:
--- Sie besorgen 25% des körperlichen Energieverbrauchs mit einer eiweißhaltigen Schlankheitskur.
--- Sie begünstigen die Verwertung der freien Fettsäuren von seitens des Gehirns, das die Energiequelle umwandelt, indem es für gut 80% seines Metabolismus die Ketonstoffe verwendet.
--- Die Ketonstoffe bewegen sich frei im Körper und gewähren Energie, tatsächlich brauchen sie keine Trägerproteine und dringen frei in die Membranen der Zellen ein.

Daraus kann man folgern, daß die eiweißhaltige Schlankheitskur es ermöglicht, die Energie des fetthaltigen Gewebes voll zu benutzen, dieses zu reduzieren, ohne dabei die magere Masse anzugreifen.

Dr. Giuseppe Castaldo, der Verantwortliche für das Formular der Klinischen Ernährung im Spitalinstitut "Moscati" in Avellino hat diese Diät lange Zeit mit seinen Sprechzimmer-Patienten erprobt (die Diät, die hier aufgeführt wird, bestimmt die Verwendung von natürlichen oder dietetischen Nahrungsmitteln und Vitamin- und Mineral-Ergänzungsmitteln).

Vor und nach der Schlankheitskur sind die Patienten auf antropometrischer, kardiologischer und hämatochemischer Basis untersucht worden.
Bei allen Fällen, die von Dr. Castaldo bis heute erwähnt sind (über 500 Patienten) wurde der Verlust des Fettgewebes ohne eine Verringerung an der mageren Masse konstatiert; alle hämatochemischen Maßstäbe blieben in der Norm, ohne Aufzeigung von Veränderungen bei der Ausscheidung der Harnsäure (eine der Gefahren der Fastenkur ist die röhrenförmige Nekrose aufgrund der Harnsäure), beim pH im Blut (die eventuelle anfängliche Acidose durch Ketonstoffe wurde sofort eingedämmt), bei den Leberenzymen (kein Vorliegen von Steatose); auch die Elektrokardiographie zeichnete keine Veränderungen auf.

Von besonderem Interesse war die Tatsache, daß sich der Verlust des Fettgewebes hauptsächlich in den Bereichen einer überschüssigen, lokalisierten Fettleibigkeit verwirklichte. Auch wenn dieser Mechanismus noch nicht vollkommen geklärt ist, vermutet man eine spezifische Tätigkeit des GH, ein Hormon, das sich in dieser Diät vermehrt.
 

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Nahrungsergänzung

Der Erfolg mit der Proteindiät hat bewirkt, daß der Markt bei den Nahrungsergänzungsmitteln vielfältige Präparate mit gefriergetrockneten Proteinen anbietet, die dazu geignet sind, die natürlichen Nahrungsmittel zu ersetzen, aber oft mit Schwierigkeiten von seitens der Patienten angenommen werden.

Ohne irgendwelche Gegenüberstellung für die einzelnen, auf dem Markt gegenwärtigen Produkte, ist darauf hinzuweisen, daß jeder von uns die Waren, die uns angeboten werden, überprüfen muß, ärztlicher Wissenschaft gemäß, und vor allem, daß in keinem Fall der Bedarf an Aminosäuren jedes einzelnen von uns in der Zusammensetzung überschritten werden darf. Zu diesem Zweck zeichnen wir die grundlegenden Punkte auf, die zu unserer letzten Auswahl geführt haben.

Ein eiweißhaltiges, dietetisches Nahrungsmittel, um bei einer Diätbehandlung angewendet zu werden, muß:

Das Prozentsatz-Verhältnis zwischen den essenziellen Aminosäuren, die von Meister in "Biochemestry of Aminoacid 1965" empfohlen wird, beachten oder sich ihm annähern;

Das Verhältnis von 4 zwischen Lysin/Triptophan respektieren;

Keiner Säuren-Hydrolyse unterzogen werden, da diese Behandlungstechnik Triptophan zerstört;

Sich so gut wie möglich an die körpereigene Zusammensetzung von Aminosäuren im Nahrungsmittel, das das Wachstum im Menschen ermöglicht: die Muttermilch, nähern.

Zur Verständigung führen wir hier den Prozentsatz von den essenziellen Aminosäuren in der Muttermilch und den, der von Meister empfohlenen wird, auf:
 

AMINOSÄUREN

FRAU

MEISTER

Istidin

7%

 

Isoleuzine

12%

15%

Leuzine

22%

20%

Lysin

18%

16%

Methionin

4%

7%

Phenylalanin

10%

10%

Threonin

12%

10%

Tryptophan

4%

5%

Valin

11%

20%

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Amin 21 K

Protein-Nahrungsergänzungsmittel auf der Grundlage von Milchproteinen, Angereichert mit Isoleuzin, Ornitin, Tryptophan, Taurin, Zitrulin und Kaliumaspartat.

AMIN 21 K, verwirklicht, mit dem Einsatz von 21 Aminosäuren, nicht nur eine qualitativ vollständige Proteinergänzung, sondern auch noch eine Anreicherung, die das Verhältnis zwischen den essenziellen Aminosäuren so nahe wie möglich an den international empfohlenen Prozentsatz heranbringt.

Das Verhältnis zwischen den essenziellen Aminosäuren entspricht bei Amin K 21 dem Prozentsatz:

Proteingehalt: Milchproteine 78% + 12% zugeführte Aminosäuren = 0.025% Gehalt von Na+
 

 

DIE 21 AMINOSÄUREN VON AMIN 21K

ESSENZIELLE
AMINOSÄUREN

HALBESSENZIELLE
AMINOSÄUREN

NICHT ESSENZIELLE
AMINOSÄUREN

Isoleuzin

Tyrosin

Alanin

Leuzin

Zystin

Aspartansäure

Lysin

Arginin

Glutaminsäure

Methionin


+K+
 

Glyzin

Phenylalanin

Prolin

Threonin

Serin

Tryptophan

Taurin

Valin

Ornithin

Istidin

Zitrulin

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