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Was das bedeutet Nahrungsmittel: zu vermeiden - zugelassen - riskant Unser Ratschlag

Was das bedeutet

Die Gluten-Intoleranz (auch Krankheit von Herter, sprue nostras oder Bauchhöhlensprue genannt) ist eine chronische Krankheit des Dünndarms, die sich durch eine schlechte Nahrungsabsorbierung kennzeichnet, und von der Intolleranz gegen Gluten verursacht wird, und dessen Zufuhr bei all denjenigen, die unter dieser Krankheit leiden, absolut zu vermeiden ist.
Die Lebensmittel mit Glutengehalt lösen eine selbstimmune Reaktion aus, die die Schleimhaut des Dünndarms stark schädigt, indem sie eine Atrophie der Darmzotten bewirkt und die Aufnahme der Nahrungsstoffe verhindert.
Die Krankheit befällt mehr Frauen als Männer; sie kann in jedem Alter auftreten, aber die meisten Fälle kommen im Kleinkindalter und bei Frauen von ungefähre 35 Jahren vor, nach der ersten oder zweiten Schwangerschaft.
Bei Kindern wird die Gluten-Intoleranz vor allem mit Darmbeschwerden wie Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Bauchanschwellung begleitet. Diese Intoleranz kann zu einem Mangel an Eisen und Vitaminen führen.
Bei Erwachsenen zeigt sich die Krankheit mit weniger typischen Symtomen wie Kraftlosigkeit oder mit scheinbar ausser-intestinalen Symptomen wie Knochenschwund und Blutarmut.

Das Erscheinen der Gluten-Intoleranz benötigt sowohl exogene (Gluten) als auch endogene Bestandteile (genetische Kontrolle).
Der Glutenstoff, der sich nur bei den empfänglichen Menschen toxisch auswirkt, ist in zahlreichen Getreidearten enthalten, darunter Weizen (Glyadin), Gerste (Ordein) und Roggen (Sekalin). Die Toxizität der Prolaminen im Hafer ist letztlich nicht erwiesen. Reis und Mais, die keine Gluten enthalten, werden in die Diät der Patienten mit Gluten-Intoleranz eingeschlossen.
Die genetische Kontrolle bei dieser Krankheit, deren klinische Symptome sehr unterschiedlich sein können, ergibt sich daraus, dass 8-10% der Familienangehörigen mit Gluten-Intolleranz von dieser Patologie betroffen sind.

Es gibt verschiedene Tests, um einen Diagnose zu stellen:

eine Untersuchung, die die Gegenwart von anti-Transglutamin-Abwehrstoffen im Blut feststellt (anti-tTG);

eine Forschung nach den anti-Endomision-Abwehrstoffen (EMA) der Kategorie G;

eine Organkultur der Darmschleimhaut, indem ein Darmstückchen entnommen und dieses 48 Stunden lang abgesondert in einen Kulturboden und in einen weiteren Kulturboden zusammen mit Gluten oder mit Glyadin gelegt wird, um die Abwehrstoffe gegen Endomiose zu bestimmen.

Eine Ernährung ohne Glutengehalt ist die einzige Therapie, die derzeit möglich ist.
 

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Nahrungsmittel: zu vermeiden

In der Natur sind die Gluten nur in einigen Getreidearten enthalten:

Weizen Gerste Roggen Zweikorn (antike Getreideart, sehr volkstümlich im alten Rom) Spelt (eine Zweikornsorte) Hirse Kamut (Name für Getreide im alten Ägypten) Triticale (Getreidegemisch von Weizen und Roggen)

Deshalb sind unbedingt zu vermeiden:

Mehl, Stärkemehl, Gries, Flocken der oben aufgeführten Getreidearten gewöhnliches und besonderes Brot, Brösel, Kastenbrot Pasta und alle gefüllten Nudelarten Weißbrotstangen, Cracker, Zwieback, Fladen, Pizza Kekse, Torten, Süßspeisen Kleie Kartoffelklöße Gerstenmalz Cornflakes mit Malz Müsli Getreidemischungen

Nahrungsmittel: zugelassen

In den folgenden Getreide- und Planzenarten finden wir kein Gluten:

Hülsenfrüchte; Reis Kichererbse Mais Kartoffeln Kastanien Soja Hirse Tapioka

Deshalb sind zugelassen:

Reismehl, Reiscreme, Reisstärke Kartoffelmehl Maismehl, Polenta, Maizena, Pop-corn Kastanienmehl Hirsenmehl Sojamehl Tapiokamehl Kichererbsenmehl und Mehl aus anderen Hülsenfrüchten Flocken aus Reis, Mais, Soja, Tapioka, ohne Zusatz von Malz.

Nahrungsmittel: riskant

Hafer und Buchweizen

Der Hafer ist eine Getreideart, während der Buchweizen ein Hülsenfrüchtler ist, beide aber sind ursprünglich ohne Glutengehalt.
Früher wurde der Hafer für Menschen, die unter Gluten-Intoleranz leiden, als toxisch betrachtet, aber die neuesten Forschungen haben erwiesen, dass eine tägliche und dauerhafte Zufuhr von dieser Getreideart auch in beträchtlichen Mengen keine Verletzungen an der Darmschleimhaut des Patienten verursacht oder das Aufkommen an Symptomen bewirkt.
Dabei ist aber zu beachten, dass ein grosser Teil der Haferprodukte, die derzeit auf dem Markt erscheinen, bei ihrer Verarbeitung durch Gluten verunreinigt werden und dasselbe geschieht oft auch mit dem Buchweizen.

In vielen, industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln verbirgt sich das Vorhandensein von Gluten, deshalb ist die Kenntnis der genauen Zusammensetzung des Lebensmittels für den Kranken mit Gluten-Intoleranz entscheidend-, mit Hilfe der Etikette, die dafür eine Garantie darstellt. Die gegenwärtige Gesetzgebung bestimmt, dass ein Bestandteil angegeben werden muss, wenn sein Gewicht nicht weniger als 25% des Gesamtgewichts betrifft: Diese Norm ist also nicht imstande, eine Garantie zu gewähren.

Die Welternährungskommission CODEX hat ein Dokument herausgegeben, in welchem empfohlen wird, dass die Etikettierung alle Nahrungsbestandteile anzeigen soll, die eine Überempfindlichkeit bewirken könnten, einschliesslich der Getreidearten, die Gluten enthalten: Weizen, Roggen, Gerste, Zweikorn oder deren Nebenprodukte.
Der CODEX-Hinweis ist vom italienischen Parlament noch nicht angenommen worden: der italienische Staat hat hingegen die europäische Vorschrift hinsichtlich der Weizenstärke zur Kenntnis genommen, welche verpflichtet, dass auf der Etikette die pflanzliche Herkunft der Stärken angegeben werden muss, wenn diese Gluten enthalten können. Die Angabe der pflanzlichen Herkunft gilt auch für die veränderten Stärken, wenn diese Gluten enthalten können.
 

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Unser Ratschlag

AIC (www.celiachia.it) hat ein "Handbuch der glutenfreien Produkte im Verkauf" herausgegeben, um den Personen, die an Gluten-Intoleranz leiden oder eine Herpes-Hautentzündung vorweisen, eine glutenfreie Diät vorzuschlagen, eine weitere Maßnahme, damit jede Spur von Gluten vermieden wird, die bei einigen Kategorien von Ernährungsprodukten aufkommen kann.

Es handelt sich dabei um eine Liste von Ernährungsprodukten, im Handel bei Geschäften, Supermärkten, Discount usw. in Italien, die den Klassen mit Verbot oder Risiko angehören, deren Herstellerfirmen die Abwesenheit von Gluten anzeigen, wobei nicht nur die einzelnen Bestandteile der Zusammensetzung berücksichtigt werden, sondern auch alle möglichen Verunreinigungen, die im Laufe der verschiedenen Herstellungsverfahren geschehen können.

Die glutenfreien Produkte im Handel bei Apotheken und die auf Verordnung des Arztes vom nationalen Gesundheitsdienst kostenlos ausgegeben werden, sind auf der Liste mit "glutenfreie Diätprodukte" aufgeführt, die veröffentlicht und auf den letzten Stand gebracht und bei allen Nachrichtwiedergebungen betreffs der Gluten-Intoleranz und am Internet-site, hier oben erwähnt, durchgegeben wird.

In unserer Apotheke steht Ihnen ein erfahrenes Personal zur Verfügung, das Ihnen die jeweiligen Ratschläge bezüglich der Diät bei Gluten-Intoleranz geben kann. Bitte besuchen Sie uns oder setzen Sie sich mit uns in Verbindung, für alle Auskünfte oder auch für persönlich gestaltete Empfehlungen.
 

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